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Das Hobbyhaus bei Familie Müller

Die Restaurierung eine Normag Traktors

Hier stelle ich die Restaurierung meines Traktors vom Typ Normag 18 vor. Dieser Traktor wurde von meinen Eltern im Jahr 1976 gekauft und wurde im Wesentlichen für die Arbeit im Weinberg eingesetzt. Das Baujahr des Traktors ist 1957. Es ist ein recht einfach aufgebauter Traktor, was eine Restaurierung doch sehr erleichterte.

Intro-Bild-Traktor-Restaurierung

Die Maschine besteht aus nur einem Zylinder mit 2200 ccm³ Hubraum. Das Besondere dabei ist, dass es ein Zwei-Takt-Diesel ist. Er besitzt daher keine Einlass- und Auslassventile und ist mechanisch recht einfach und robust. Eine über einen Exzenter mechanisch angetriebene Einspritzpumpe sorgt für die Einspritzung des Diesel.
Der Ansaugvorgang des Zweitakters wird durch einen zusätzlichen Spülkolben unterstützt (also damals sozusagen ähnlich wie ein Turbolader schon "aufgeladen!").
Das Schaltgetriebe besitzt 5 Gänge plus Rückwärtsgang. Zusätzlich lässt sich über einen Hebel das Differential der Hinteraches ausschalten, was gerade bei der Feldarbeit wichtig ist. Weiter wird über eine Zapfwelle und ein Umlengetriebe eine seitlich angebrachte Seilwinde betrieben. Diese war im Weinberg zum Ackern der Weinbergszeilen notwendig. Bei den Steillagen am Mittelrhein ist dies eine gängige Methode. Ein Handpflug wird damit die Weinbergszeile hochgezogen.
Nachdem die Weinberge von meinen Eltern aufgegeben wurden, war die Frage, ob der Traktor verkauft oder verschrottet wird. Ich fand damals, dass er zum Verschrotten viel zu schade ist und habe ihn meinen Eltern abgekauft.
Genutzt habe ich ihn danach recht wenig. Meist stand er im Hof und "vegetierte vor sich hin". Im Jahr 2010 hatte ich dann den Plan, den Traktor wieder zu restaurieren. Ein erster Schritt dabei war, dass ich ihn so ziemlich komplett zerlegt habe. Nur der Rumpf stand aufgebockt in der Garage, die Einzelteile waren sauber sortiert und beschriftet in einem Regal untergebracht. Dann aber stockte das Vorhaben. Durch Umbau- und Ausbauarbeiten an Haus und Hof fehlte einfach die Zeit, sich weiter darum zu kümmern. So stand er dann zerlegt weitere 8 Jahre in der Garage.
Erst im Jahr 2017 entschloss ich mich, mir endlich die Zeit zu nehmen und die Restaurierung fortzusetzen. Dies habe ich dann auch innerhalb eines halben Jahres geschafft und im Juli 2017 war das Werk dann vollendet.
Die einzelnen Schritte der Restaurierung möchte ich hier vorstellen und auch auf technische Details und Problemlösungen eingehen. Gerne kann das auch als Anregungen genommen werden, wenn ihr vielleicht ähnliche Projekte durchführen möchtet.

Der Ausgangszustand

Das war also der Traktor, als ich ihn übernommen habe. Er war noch betriebsbereit, allerdings schon mit deutlichen Alterserscheinungen. Danach kamen noch technische Probleme hinzu, wie undichte Dieselfilter, Leistungsverlust bei höheren Motortemperaturen, Undichtigkeiten vom Getriebe, abgefahrene Reifen und ausgeschlagene Lenkköpfe. Dies machte dann eine weitere Nutzung doch recht schwierig. Aufgrund dessen stand er einige Jahre ungenutzt bis dann im Jahr 2010 der Entschluss gefasst wurde, den Traktor komplett zu restaurieren. Im ersten Schritt war die Komplettzerlegung vorgesehen, säubern und entrosten aller Einzelteile, um dann alles wieder neu zu lackieren und wieder zusammenzubauen.
Auch die technischen Probleme sollten damit gelöst werden und durch Reparatur bzw. Austausch mit Ersatzteilen behoben werden.
Die weiteren Schritte der Restaurierung werden dann in den Folgekapiteln dargestellt.
Viel Spass beim Lesen!

Bild Ausgangzustand Traktor

Die Zerlegung

So sah er also aus, als er zerlegt und von allen Außenteilen befreit war. Der Rumpf mit Zylinder war aufgebockt auf Stützen. Lange Zeit stand er in diesem Zustand in der Garage. Wie schon erwähnt, wurde das Projekt "Restaurierung" dann Anfang 2017 begonnen.
Die ersten Arbeiten waren Reinigungsarbeiten am gesamten Grundkörper. Das ganze Schmutzgemisch aus Öl, Diesel, Erde und sonstigem Dreck, welches überall zu einer festen und klumpigen Masse verfestigt war, musste entfernt werden. Mit Spachtel, Drahtbürsten, Reinigungbenzin und Kaltreinger wurde dem Dreck zu Leibe gerückt.
Man kann sich vorstellen, dass dies nicht die angenehmste Arbeit war, zumal man Abends dann ziemlich genauso aussah wie der Traktor selbst, nämlich über und über mit dem Dreck, der entfernt wurde. Besonders knifflig waren die vielen Ecken und Spalten, in die man nur schwer hinkam. Da war dann auch sehr viel Geduld gefragt. Das wichtigtste Hilfmittel waren dabei sehr viele Lappen aus alten Bettlaken oder Kleidungsstücken.

Bild Ausgangzustand Traktor

Reinigung und Instandsetzung

Um zunächst die Übersicht zu behalten, wurden alle Einzelteile sortiert auf Tischen ausgebreitet. Auch hier war es notwendig, den ganzen festgesetzten Schmutz zu entfernen, die Teile zu entrosten und vollständig zu reinigen. Das alles erfolgte wieder in Handarbeit und war teilweise sehr aufwendig, da es doch sehr viele einzelne Teile mit kleinen Ecken, Kanten und Bohrungen waren. Für die erste grobe Schmutzentfernung hat sich als gutes Hilfsmittel hier Kaltreinger erwiesen. Einfach die verschmutzen Teile satt damit einpinseln, etwas stehen lassen und dann mit alten Lappen reinigen. Das Entrosten funktioniert mit Winkelschleife und radialer Rundbürste am besten.

Bild Traktor Einzelteile

Seitenbleche

Die Seitenbleche der Hinterräder wurden komplett abgeschliffen und zunächst mit Rostgrundierung behandelt. Auch das gesamte Lenkrad mit Lenkgetriebe und Haltblechen, sowie die gesamte Siztverstelleinheit wurde komplett abgeschliffen und behandelt. Besonders der Fahrersitz hatte über die Jahre sehr viel Rost angesetzt. Das gleiche galt für die Motorhaube und Tankeinheit. Auf die Reinigung und Entrostung der Innenwände des Tanks wird nochmal weiter unten eingegangen.

Bild Traktor Einzelteile 2

Die Vorderachse

Die Vorderachse wurde nur abgeschraubt und nicht weiter zerlegt. Das war einerseits nicht zwingend notwendig und andererseites wäre es auch zu aufwendig gewesen, die Blattfedern, das Lenkgestänge und die Radlager zu demontieren. Die Achse wurde also im Gesamten gereinigt, speziell die Radlager von allem Schmutz befreit und neu gefettet. Am hinterern Teil wurde die Ackerschiene, die Halterung der Schiene und der Überollbügel abgeschraubt und ebenfalls von Schmutz und Rost befreit.

Bild Traktor Einzelteile 2

Auch wurden alle im Motoraum montierten Teile, wie Lichtgenerator, Anlassser, Batteriehalter, Zylinderabdeckung und Luftfiltereinheit abgeschraubt und gesäubert. Dabei hatte es sich auch als sehr vorteilhaft erwiesen, dass ich über das Internet noch an die Original Ersatzteilliste mit Explosionszeichnungen des Traktors herangekommen bin.

Bild Traktor-Ersatzteilliste_1 Bild Traktor-Ersatzteilliste_2

Darin sind detalliert alle Einzelteile beschrieben, ebenso ist die Montagereihenfolge dargestellt. Gerade, wenn man nicht mehr so genau weiß, wie man die Teile demonntiert hat, war das ein sehr gutes Hilfsmittel.Ein kleiner Auszug davon ist hier dargestellt.

Instandsetzung der Maschine:

Das Herzstück des Maschine ist neben dem Zylinder und dem Kolben, die Einspritzpumpe. Diese wird mechanisch von einer Exzenterscheibe betätigt. Die Exzenterscheibe wird direkt von der Kurbelwelle angetrieben und ist so ausgeformt, dass die Betätigung des Pumpenstrahls synchron zu oberen Kolbenstellung erfolgt.Das ganze ist sehr zugänglich. Es ist nur ein Deckel zu demontieren und man kommt an alle Teile sehr gut ran.
Ein Lob auf die alte Technik. Bei den neuen Traktoren wäre das heute unmöglich.

Die Einpritzpunke ging sehr einfach auszubauen, so dass mit Druckluft die Düse und Mechanik gesäubert werden konnte. Neben der Einspritzpumpe sitzt der Drehzahlregler, mit Verbindung zum Gaspedalgestänge. Über dieses Gestänge wird der Einspritzhub und damit die Einspritzmenge gesteuert. Der Drehzahlregler selbst ist nur eine einfache federgesteuerte Hebelkonstruktion. Insbesondere die Drehlager des Gasgestänges mussten von jeglichem Schmutz und verhärtetem Fett befreit werden, damit eine Leichtgängigkeit wieder sichergestellt werden konnte.

Bild E

Links neben dem Kurbelwellengehäuse sitzt der Spülkolben. Das Spülkolbengehäuse ist ca. 45° nach unten geneigt. Der Spülkolben ist ein zweiter Kolben, der ebenfalls von der Kurbelwelle angetrieben wird und die Außenluft über einen Luftfilter ansaugt und in den Zylinder presst. Dies unterstützt die Frischluftzufuhr in den Brennraum, da ein reines Ansaugen über den Hauptkolben nicht ausreichend wäre.
Das Spülkolbengehäuse besteht neben dem Spülkolbenzylinder noch aus dem Ansaugraum. (In der Abbildung links mit offenem Deckel). Dort ist noch ein feines Filtersieb eingelegt. Am Ansaugraum wird der eigentliche Luftfilter angeflanscht. Das Luftfiltergehäuse mit Ansaugrohr, obere Abdeckkappe und Filterzylinder gibt dem Traktor unter anderem seinen typischen Charakter.

Da ich den Traktor noch von Jugendzeit her kenne, war mir auch bekannt, dass er nach einer gewissen Laufzeit an Leistung verlor. Dies war besonders bei heißem Betrieb der Maschine auffällig. Damals war ein Haupteinsatzgebiet das Ackern der Weinberge und dort stand der Traktor nur oberhalb der Weinbergszeile und wurde nur durch den eingebauten Lüfter gekühlt. Mit einer Wasserkühlung ist der Traktor leider nicht ausgestattet. Beim Ackern stand zum einen der Traktor still, also ohne zusätzlichen Fahrtwind und zum andern war die Kühlung bei den niedrigen Drehzahlen zusätzlich sehr dürftig. Das reslutierte dann darin, dass mit zunehmender Betriebsdauer die Maschine immer schwächer wurde, bis sie gar ganz ausging.

Bild Traktor Einzelteile 2

Durch die zunehmende Erhitzung der Maschine wurde der Zylinderkopf undichter und die Kompression ging immer mehr verloren. Also musste der Zylinderkopf neu abgedichtet werden. Der Ersatz mit einer neuen Zylinderkopfdichtung alleine war nicht zielführend. Der Zylinderkopf selbst war mit kleinen Riefen übersäht, die die Dichtung alleine nicht ausgleichen konnte. Daher musste der Zylinderkopf noch abgeschliffen werden. Eine gute Möglichkeit, ein planes Abschleifen des Zylinderkopfes zu erreichen, ist eine Glasplatte und Schleifpapier. Auf die Glasplatte wird das Schleifpapier aufgespannt und dann der Zylinderkopf mit gleichmäßigem Druck über das Schleifpapier gezogen.
Nachdem der Zylinderkopf sauber abgeschliffen war, wurde er mit einer neuen Dichtung wieder auf den Zylinder aufgeschraubt.

Der Neuaufbau

Nachdem alle Einzelteile und auch der Korpus komplett gereinigt, entrostet und geschliffen waren, ging es an den Neuaufbau. Alle Einzelteile wurden mit der passenden Farben (RAL....) von Hand lackiert. Auch der Korpus wurde mit der gleichen Farbe komplett lackiert. Vor der Lackierung mussten aber alle Dichtflächen neu gedichtet werden. Zunächst war der Plan, diese Formdichtungen mit ausgeschnittenen Formen aus Dichtmatten herzustellen, aber das erwies sich als ungeeignet, da die Dichtwirkung ungenügend war. Daher stieg ich um auf Flüssigdichtung. Diese aufgetragen auf die sauber gereinigte Dichtfläche hat sich bezüglich Dichtfähigkeit sehr bewährt.
Im Bild sieht man schon den Korpus und die Einzelteile im neuen Lack erstrahlen. Die Seitenbleche und die Haube wurden aber aufgrund ihrer Fläche nicht mit dem Pinsel lackiert, sondern mittels einer Druckluft Farbpistole geprüht. Dazu habe ich mir in der Garage mit Planen eine Sprühkabine zusammengebaut und dann mit Schutzmaske und Schutzanzug die Bleche geprüht.

Bild Traktor Einzelteile 2

Die Radfelgen hingegen wurden wieder mit roter Farbe RALxxxx von Hand lackiert. Besondere Sorgfalt wurde beim Neuanstrich des Normag Logos auf der Front der Haube Wert gelegt. Die Hinterreifen mussten neu beschafft und aufgezogen werden. Über die Jahre hatten die Reifen soviele Risse gebildet, dass eine weitere Verwendung fahrlässig wäre. Daher musste einiges an Geld in neue Hinterrreifen gesteckt werden. So wurde also nach und nach der Traktor wieder aufgebaut. Beim wachsenden Neuaufbau waren dann auch alle dunklen Erinnerungen an Schmutz, Ölschlamm, Waschbenzin und das oft mühsame Waschen der Hände vergessen.

Bild Traktor Räder

Der Tank

Eine besondere Herausforderung war die Wiederherstellung des Dieseltanks. Durch die lange Stillstandszeit hatte sich im Innern des Tanks ziemlich viel Rost angesammelt. Das hätte vermieden werden können, wenn der Tank immer mit Diesel gefüllt gewesen wäre, aber dem war leider nicht so. Überlicherweise würde man den Tank mit Metallkugeln füllen längere Zeit rotieren lassen. Das geht ganz praktisch, wenn man den Tank dann auf einen Betonmischer befestigt und ihn laufen lässt. Mein Tank ist aber ein Zweikammertank und durch die Trennwand kommen keine Metallkugeln durch. Also suchte ich weiter und fand in einem Internetforum einen interessanten Beitrag, wie jemand seinen Mopedtank elektrolytisch entrostet hat.

Bild Tank Elektrolyse

Das geht so, dass man den Tank mit einem Gemisch aus Wasser und Toilettenreiniger als Elektrolyt füllt, dann durch die Tanköffnung in das Elektrolyt einen Eisenstab isoliert gegen den Tank fixiert und eine elektrische Spannung von 12V zwischen dem Tank und dem Eisenstab anschließt. Am besten nimmt man dazu ein Batterieladegerät, dass einen Strom von 8-10 Ampere liefen kann. Schon nach kurzer Zeit beginnt die Elektrolyse. Man erkennt dies am regen Aufsteigen von Blasen. Bald sieht es aus, wie siedendes Wasser. Das ganze habe ich dann einen ganzen Tag lang arbeiten lassen. Als Eisenstab hatte ich ein 20cm langes und 12mm dickel Bau-Moniereisen genommen.

Wie auf dem Bild zu sehen, war am Ende es Tages ziemlich viel von dem Eisen weg. Stattdessen hatte sich ein regelrechter Rostbart am Eisen gebildet. Man kann also schön sehen, wie durch den elektrolytischen Prozess das Eisen zur Tankwand wandert und das Eisenoxid (also der Rost) sich am "Opfereisen" ablagert. Ungefähr alle Stunde sollte man das Eisen aus dem Elektrolyt herausnehmen und den angelagerten Rost abstreifen.

Bild Tank Elektrolyse Bild Tank Elektrolyse Bild Tank Elektrolyse

Im folgenden kleinen Video sieht man den Elektrolysevorgang. Sieht ein bisschen so aus, als würde die Flüssigkeit kochen. Der Elektrolysevorgang wurde den ganzen Tag fortgeführt.

Nach und nach ging es dann weiter mit dem Auffrischen alle Einzelteile. Nach einer Grundierung mit einem Rostschutz wurden die Einzelteile gestrichen. Jedes Teil musste dazu komplett demontiert werden, um es vollständig zu streichen. Auf dem rechten Bild sieht man dann schon den Wiederaufbau mit Sitz, Lenkrad und Lenkgetriebe. Die Vorderachse wurde aber nicht auseinander genommen, sondern komplett gestrichen. Das Demontieren der Blattfedern der Vorderachse hatte ich mir dann doch nicht zugetraut. Dies war aber auch eigentlich nicht notwendig. Die Klein- und Anbauteile wurden dann einzeln aufgepeppt.

Bild Tank Elektrolyse Bild Tank Elektrolyse Bild Tank Elektrolyse

Danach wurden Vorderachse mit Vorderräder, sowie die Hinterräder wieder montiert. Der "elektrolytisch entrostete Tank" wurde ebenfalls wieder aufgesetzt, Dieselleitung mit Filter verbunden und an die Einspritzpumpe angeschlossen. Die Spritzufuhrregelung zur Einspritzpumpe war aber noch verhakt und verklemmt. Aber auch dies konnte recht schnell wieder gangbar gemacht werden. Nachdem der Anlasser wieder angeflanscht wurde und dieser an eine neue Batterie zunächst provisorisch angeschlossen wurde, konnte der Motor endlich wieder gedreht werden. Dabei war für mich zunächst wichtig, dass die Einspritzpumpe auch wirklich Diesel aus der Düse drückt. Das hat dann auch zuverlässig geklappt. Weiter wurde dann noch der Generator mit integriertem Kühlerrad, sowie der Luftfilter montiert.

Damit stand dann einem ersten Startversuch nichts mehr im Wege. Nach einigen Versuchen, auch unter Zuhilfenahme von "Startpilot-Spray" gab es dann die ersten Lebenszeichen. Das offizielle Video des "ersten" Startversuchs kann man dann im folgendem Clip sehen.